[Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin] Sa 28.02.2015 11H: 9ème marche de commémoration des victimes africaines de l’esclavage, trafic d’etre humains, colonialisme et violence raciste / 9th memorial march in remembrance of the african victims of enslavement, trade with enslaved people, colonial occupation and racist violence / 9. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Menschenhandel, Kolonialismus und rassistischer Gewalt

Dutsch unten ++++ English below


FRANCAIS


9ème marche en commemoration des victimes africaines de l’esclavage, trafic d’etre humains, colonialisme et violence raciste

 

10422538_1588849351355155_293414226475106216_nhttps://www.facebook.com/events/857988264258461/

Demain samedi 28 Fevrier à 11 heures aura lieu la 9ème marche en commemoration des victimes africaines de l’esclavage, trafic d’etre humains, colonialisme et violence raciste. Le point de rencontre est à la

Wilhelmstrasse 92

Les initiateurs sont le « comité pour un monument africain à Berlin ».

Les Soutiens pour l’organisation sont le Conseil Central de la Communauté Africaine de Berlin (le Conseil Africain, la Confédération des Associations et Initiatives Africaines du Berlin-Brandenburg, la Confédération Africaine du Nord de l’Allemagne – ADV-Nord, le Conseil Africain d’Allemagne du Nord, la Commission Panafricaine de Munich, la Federation Africaine de Hambourg, pan-African Women Liberation & Empowerment PAWLO Germany e.V., Global Afrikan Congress) , L’initiative des personnes noires en Allemagne (ISD-Bund), The voice refugees, l’initiative en mémoire de Oury Jalloh, AFROTAK TV, cyberNomads, Le conseil de politique de dévelloppement berlinois BER, Berlin Postkolonial, AfricAvenir International, Black Nation Germany und Joliba.

Avec le soutien amical du GEW (Syndicat pour l’education et sciences, la ligue du Lande de Berlin)

Vous trouverez ci-dessous l’appel en allemand et en anglais.


DEUTSCH


Aufruf zum 9. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Menschenhandel, Kolonialismus und rassistischer Gewalt.

Das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB) veranstaltet
am 28.02.2015 in Berlin den 9. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt. Dieser Gedenkmarsch wurde ins Leben gerufen, um der Forderung nach Anerkennung der Verbrechen gegen Schwarze Menschen und Menschen afrikanischer Herkunft Nachdruck zu verleihen.

Als Datum für diesen jährlichen Gedenktag haben wir den letzten Samstag im Februar (Ende der Berliner Afrika-Konferenz von 15. Nov. 1884 – 26. Feb. 1885) ausgewählt, auf der Afrika vor 130 Jahren unter den europäischen Kolonialmächten willkürlich aufgeteilt wurde. Völkermorde, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Zwangsarbeit, kulturelle Genozide, politische und ökonomische Ausbeutung und Unterdrückung sind die verheerenden Folgen des Kolonialismus. Mehr als 30 Millionen Afrikaner wurden Opfer von Versklavung und kolonialer Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Die von Deutschland an den Herero und Nama begangenen Völkermorde in Namibia und die Kriegsverbrechen in Tansania (Maji-Maji-Krieg) warten immer noch auf offizielle Anerkennung. Hunderttausende Menschen afrikanischer Herkunft sind auf Seiten der Alliierten für die Befreiung Deutschlands vom Naziregime gefallen. Schwarze Deutsche wurden von den Nazis zwangssterilisiert oder in den Konzentrationslagern ermordet.

Trotz internationaler Verpflichtungen (UN-Erklärung von Durban 2001) gibt es in Berlin jedoch immer noch keine Gedenkstätte für die afrikanischen Opfer von Versklavung, Kolonisierung und Naziverbrechen und es sind bis heute nur wenige Schritte zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte unternommen worden.

So tragen zahlreiche Straßen noch immer die Namen von Kolonialverbrechern und den Profiteuren der Versklavung. So hält Berlin gegen den erklärten Willen der afrikanischen Community bis heute an der rassistischen Bezeichnung der „M-Straße“ fest, die auf den Brandenburger Handel mit Versklavten zurückgeht. So will die Bundesregierung 2019 das
Humboldt-Forum im Berliner Schloss eröffnen, in dem die wertvollsten Kulturschätze, die sich die deutschen Kolonialherrscher angeeignet haben, präsentiert werden sollen. So verweigert Deutschland bis heute die Rückgabe Tausender menschlicher Gebeine, die während der Kolonialzeit in Afrika und anderen Teilen der Welt für rassistische Forschungen geraubt wurden.

Seit dem ersten Marsch 2006 haben sich jedes Jahr mehr Menschen an unserem Gedenkmarsch beteiligt – im letzten Jahr waren mehrere Hundert dabei. Wir rufen Euch auf, auch 2015 gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen und unsere Forderung nach einem zentralen Denkmal zu unterstützen: Die Opfer
von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt dürfen nicht vergessen sein!

Gedenkmarsch: 28.02.2015 , Treffpunkt: 11:00 Uhr, Wilhelmstr. 92 , 10117
Berlin

Marschstrecke: Kranzniederlegung an der Gedenktafel der Aufteilung Afrikas
an der Wilhelmstr. 92 – M-Straße – Auswärtiges Amt – Lustgarten vor dem
Humboldt-Forum

Wenn Sie die Arbeit vom Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin
unterstützen möchten, können Sie gern Ihre Spenden auf folgendes Konto
überweisen: Kontoinhaber:
Afrika-Rat, Konto Nr. 702242, BLZ 210 602 37, Evangelische
Darlehensgenossenschaft, Kennwort: Denkmal

Mitveranstalter: Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland
(Afrika-Rat – Dachverband afrikanischer Vereine und Initiativen Berlin
Brandenburg, Afrikanischer Dachverband Norddeutschland – ADV-Nord, Afrikarat Norddeutschland, Arbeitskreis Panafrikanismus München, Afrikabund Hamburg, Pan-African Women Liberation & Empowerment Organisation – PAWLO Germany e.V., Global Afrikan Congress) Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund), The voice refugees, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, AFROTAK TV cyberNomads, Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag BER, Berlin Postkolonial, AfricAvenir International, Black Nation Germany und Joliba.

Mit freundlicher Unterstützung der GEW (Gewerkschaft für Erziehung und
Wissenschaft, Landesverband Berlin)


ENGLISH


9th memorial march in remembrance of the african victims of enslavement, trade with enslaved people, colonial occupation and racist violence

The Committee for the construction of an african memorial in Berlin
(KADIB) organises on 28th February 2015 the 9thin remembrance of the
african victims of enslavement, trade with enslaved people, colonial
occupation and racist violence »
memorial march in remembrance of the african victims of

This memorial march was initiated in order to stress the claim for
recognition of the crimes against black people/people of African descent
(slavery, colonialism, genocide, prosecutions and forced sterilizations by
the NS regime, racist murders).

We chose the date for the day of remembrance according to the last day of
the Congo conference (15.11.1884 – 26.02.1885), also called Berlin
conference, during which Africa was arbitrarily divided by bloodthirsty
colonial powers.

Date: 28.02.2015
Time: 11:00 h am
Start: Wilhelmstr. 92 , 10117 Berlin

Publicités

Laisser un commentaire

Entrez vos coordonnées ci-dessous ou cliquez sur une icône pour vous connecter:

Logo WordPress.com

Vous commentez à l'aide de votre compte WordPress.com. Déconnexion / Changer )

Image Twitter

Vous commentez à l'aide de votre compte Twitter. Déconnexion / Changer )

Photo Facebook

Vous commentez à l'aide de votre compte Facebook. Déconnexion / Changer )

Photo Google+

Vous commentez à l'aide de votre compte Google+. Déconnexion / Changer )

Connexion à %s