Archives mensuelles : mars 2015

Das ECCHR lotet seit 2014 die Möglichkeiten rechtlicher Interventionen gegen die Abschiebepraktiken in der EU aus und unterstützt die Opfer von Push Backs bei der juristischen Aufarbeitung einzelner Aktionen

NEUES ARBEITSGEBIET „MIGRATION UND FLUCHT“:
ECCHR ANTWORTET MIT RECHT AUF DIE GEWALTSAME ABSCHOTTUNGSPOLITIK DER EU

Die Europaische Union (EU) nimmt mit der brutalen Abschottung ihrer Außengrenzen den Tod unzähliger Flüchtlinge und MigrantInnen in Kauf. Die Opfer von Patrouillen der EU-Grenzschutzagentur Frontex, von Misshandlungen durch Polizisten einzelner EU-Staaten und von gewaltsamen Rückschiebungen (so genannte Push Backs) haben de facto keine Möglichkeit, ihr Recht vor einem europäischen Gericht einzuklagen. Das ECCHR hat seit Anfang 2014 die rechtlichen Grundlagen der Abschiebepraktiken in der EU analysiert und deren Folgen dokumentiert. Als erste Fälle in dem neuen Arbeitsbereich „Migration und Flucht“ unterstützen wir seit Februar 2015 die Opfer einzelner Push Backs bei der juristischen Aufarbeitung. Mögliche rechtliche Interventionen sind neben Beschwerden vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte auch strafrechtliche Verfahren in einzelnen EU-Staaten.

Hart an der Grenze: Europas schottet sich gegen Flucht und Migration ab

Kilometerlange und mit Stacheldraht gesicherte Grenzzäune, tausende hochtechnisierte Patrouillen zur See, zur Luft und zu Land; Rückschiebevereinbarungen mit den Anrainerstaaten: Die Europäische Union (EU) betreibt viel Aufwand, um Menschen, die versuchen, Krieg, Verfolgung und Elend in ihren Herkunftsländern zu entkommen, abzuwehren. Zur Rechtfertigung heißt es in Brüssel und den Mitgliedstaaten, die Rückschiebungen seien politisch notwendig und rechtlich zulässig.

Doch fast jede Woche kentern oder sinken Schiffe und Boote mit Flüchtlingen und MigrantInnen vor Italien und Malta. Regelmäßig berichten Betroffene und Zeugen von Misshandlungen an den Grenzen Griechenlands zur Türkei. Immer wieder sterben Menschen, bei dem Versuch, die spanisch-marokkanische Grenze zu überwinden. All dies belegt auf dramatische Weise das Versagen der Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU – und insbesondere der Abschiebepraxis.

Bei den illegalen Zurückweisungen und Zurückschiebungen, den so genannten Push Backs, an den EU-Außengrenzen werden elementare Menschen- und Flüchtlingsrechte außer Kraft gesetzt. In den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla an der Nordküste Afrikas beispielsweise gehen Grenzschutzbeamte regelmäßig und mit massiver Gewalt gegen Flüchtlinge und Migranten vor. Wer versucht, in eine dieser spanischen Städte und somit auf europäisches Territorium zu gelangen, wird umgehend und ohne Prüfung eines Asylgesuchs nach Marokko deportiert. Immer wieder gibt es dabei Tote und Verletzte. Doch die Betroffenen sind faktisch rechtlos gestellt und haben kaum Möglichkeiten gegen die Gewaltexzesse vorzugehen.

Das ECCHR lotet seit 2014 die Möglichkeiten rechtlicher Interventionen gegen die Abschiebepraktiken in der EU aus und unterstützt die Opfer von Push Backs bei der juristischen Aufarbeitung einzelner Aktionen.

Über ECCHR:

Menschenrechte und Menschenrechtsschutz

Die Geltung der Menschenrechte weltweit zu verwirklichen, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts kommt es in allen Regionen der Erde zu schweren und systematischen Menschenrechtsverletzungen: Genozid, Folter, Vertreibung, Unterdrückung, Diskriminierung, Freiheitsberaubung oder Verfolgung aus ethnischen, politischen und religiösen Motiven sind ebenso weit verbreitet wie die Einschränkung sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Rechte. Viele Regierungen und staatliche Instanzen haben über Jahrzehnte solche Verbrechen aktiv begangen oder geduldet und Menschen elementare Rechte vorenthalten. Aber auch durch rabiate Geschäftspraktiken privater Unternehmen werden Menschenrechte oft verletzt und missachtet.
Bis heute werden die Verantwortlichen solcher Menschenrechtsverletzungen selten zur Verantwortung gezogen. Dabei wurde die Notwendigkeit einer strafrechtlichen Verfolgung von Gräueltaten spätestens seit den Internationalen Militärtribunalen in Nürnberg und Tokio erkannt – die Straflosigkeit der verantwortlichen Personen leistet neuen Verbrechen Vorschub. Um die Menschenrechte effektiv zu schützen und durchzusetzen, gewinnt deshalb der Einsatz rechtlicher Mittel immer mehr an Bedeutung. In den vergangenen Jahren wurden einige der wichtigsten und innovativsten Menschenrechtsfälle in Europa initiiert – so etwa die Strafanzeigen in Spanien gegen den früheren chilenischen Präsidenten Augusto Pinochet und die frühere argentinische Militärjunta oder die Strafanzeigen in Deutschland und Frankreich gegen den ehemaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und den usbekischen Innenminister Zakir Almatow. Nicht zuletzt diese Einzelinitiativen haben die Notwendigkeit einer unabhängigen Organisation aufgezeigt, die Menschenrechtsfälle in Europa effektiv koordinieren und Strategien für die juristische Aufarbeitung entwickeln kann. Wie das Beispiel des CIA-Entführungsflug-Programm zeigt, operieren die Verantwortlichen für schwere Menschenrechtsverletzungen oft über Grenzen hinweg auf internationalem Terrain, was eine engere Kooperation von Menschenrechtsorganisationen und Anwaltschaft auf europäischer und internationaler Ebene unabdingbar macht.

Das ECCHR

Das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) ist eine gemeinnützige und unabhängige Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin. Sie wurde 2007 von einer kleinen Gruppe renommierter Menschenrechtsanwälte gegründet, um die Menschenrechte, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie anderen Menschenrechtsdeklarationen und nationalen Verfassungen garantiert werden, mit juristischen Mitteln zu schützen und durchzusetzen. Dabei fühlen wir uns dem kreativen und effektiven Gebrauch des Rechts als Motor für gesellschaftliche und soziale Veränderungen verpflichtet. Das ECCHR will europäische Menschenrechtsanwälte und Menschenrechtsaktivisten besser vernetzen, um ihr Wissen und ihre Erfahrung im Kampf um Menschenrechte auszutauschen und gemeinsam Strategien über die Grenzen hinweg zu entwickeln.

Quelle der Orginaltexten:

http://www.ecchr.de/Migration_und_Flucht.html

http://www.ecchr.de/ueber_ecchr.html

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ECCHR has been examining the scope for legal intervention against the practice of push-backs in the EU and has been helping affected persons with individual legal proceedings

Beyond Borderline: Refugee and Migrant Exclusion in Europe

Kilometers of barbed wire exclusion fences, thousands of high-tech patrols at sea, in the air and on land, push-back agreements with neighboring countries: the European Union goes to great lengths to exclude people fleeing from war, persecution and hardship in their home countries. To justify their actions leaders in Brussels and the EU member states claim the push-backs are politically necessary and permitted under law.

Every other week another boat carrying migrants and refugees capsizes or sinks off the coast of Italy or Malta. Witnesses frequent report instances of abuse at the borders between Turkey and Greece. There is a steady climb in the number of people who lose their lives while trying to cross the Moroccan-Spanish border. All of these events serve as evidence of the terrible failure of the EU’s asylum and refugee policies.

Illegal push-backs or forced returns at EU borders represent a flagrant violation of fundamental human rights and refugee laws. In the Spanish enclaves of Ceuta and Melilla on the northern coast of Africa, refugees and migrants are repeatedly subjected to brutal violence from border guards. Anyone attempting to enter these Spanish cities – and therefore reach EU territory – are immediately deported to Morocco without any examination of their right to asylum. During this process, injuries and even deaths are common. Stripped of their rights, it is almost impossible for victims to take any form of legal redress.

Over the past year ECCHR has been examining the scope for legal intervention against the practice of push-backs in the EU and has been helping affected persons with individual legal proceedings.

http://www.ecchr.de/Migration.html

PROTECTING HUMAN RIGHTS WITH LEGAL INSTRUMENTS

Guaranteeing human rights worldwide is one of today’s most important challenges. Even now, at the start of the 21st century, systematic violations of human rights occur in every region of the world. Across the globe, genocide, torture, deportation, oppression, as well as limitations of social, economic and cultural rights transpire due to ethnical, political, religious or gender discrimination.

Governments and public authorities have actively committed or tolerated these crimes and denied people their most basic rights. Moreover human rights are often violated or ignored through ruthless corporate business practices for the sake of economic gain. Those responsible are rarely called to account. The need to prosecute those responsible for atrocities was first recognized by the International Military Tribunals of Nuremberg and Tokyo. There it was avowed that the impunity of responsible persons abets new crimes. Legal institutions must defend human rights and uphold this litigation.

In recent years some of the most important and innovative human right cases have been initiated in Europe.

Criminal charges against the former Chilean president Augusto Pinochet, the architects of the Argentinean military junta in Spain, Zakir Almatow, the Uzbek Minister of the Interior, as well as the former US Secretary of Defense Donald Rumsfeld, were all filed in Germany.

These initiatives highlight the need for the independent coordination of human rights litigation, strategic juridical development and critical reflection.

Furthermore, cases involving the American Central Intelligence Agency’s « extraordinary rendition » program, which involves the movement of suspects across international boarders, exemplify the necessity for cooperation and advocacy on a European and international level between human rights organizations.
ECCHR

The European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) is an independent, non-profit legal and educational organization dedicated to protecting civil and human rights throughout Europe. It was founded in 2007 by a small group of renowned human rights lawyers, in order to protect and enforce the rights guaranteed by the Universal Declaration of Human Rights, as well as other declarations of human rights and national constitutions, by juridical means. ECCHR engages in innovative strategic litigation, using European, international, and national law to enforce human rights and to hold state and non-state actors accountable for egregious abuses.

http://www.ecchr.de/about.html

ECCHR met en oeuvre des moyens juridiques pour combattre les pratiques de refoulement de l’UE et soutient les victimes de Push Backs juridiquement

NOUVEAU DOMAINE D’ACTION « MIGRATION ET FUITE »:

LE ECCHR REPONDS AVEC DES MOYENS JURIDIQUES A LA VIOLENCE DE LA POLITIQUE DE FORTIFICATION DES FRONTIERES EXTERIEURES DE L’UE

L’UE accepte avec sa politique brutale de fortification de ses frontières extérieures la mort d’innombrables réfugiés et migrants. Les victimes des patrouilles de l’agence frontalière européenne FRONTEX, les victimes de maltraitance commises par des policiers de différents états de l’UE ainsi que les victimes de reconductions violentes (PUSH PACKS) n’ont de fait par la possibilité de réclamer leurs droits devant une cour européenne de justice. Le ECCHR analyse depuis début 2014 les bases juridiques des modalités de reconductions de l’UE et en documente les conséquences. Les premiers dossiers juridiques du nouveau domaine d’action « Migration et Fuite» concernent des victimes de PUSH BACKS. A coté des plaintes auprès de la cour européenne des droits de l’homme, des procédures juridiques dans les différents états de l’UE sont possibles.

Traduction: C.W. et L.J.C.

Brutale à la Frontière: L’Europe se ferme face aux réfugiés et à la migration

Avec des clôtures équipées de fils barbelés, des milliers de patrouilles en mer, dans les airs et au sol disposant de matériel de haute technologie et des accords de reconduction avec des pays limitrophes : L’Union Européenne investie des moyens considérables pour refouler les gens qui essaient d’échapper à la Guerre, la Persécution et la Misère de leur pays d’origine.

Bruxelles et les états membres justifient ce refoulement comme nécessité politique et juridiquement autorisé.

Mais des navires et bateaux chavirent ou coulent presque chaque semaine avec des réfugiés et migrants  à bord au large de l’Italie ou de Malte. Des victimes et témoins font régulièrement part des maltraitances aux frontières de la Grèce avec la Turquie. Des hommes meurent encore et toujours en tentant de traverser la frontière entre le Maroc et l’Espagne. Tout ceci prouve de façon dramatique l’échec de la politique d’asile et migratoire de l’UE- et tout particulièrement des modalités de reconduction.

Les refoulements et reconductions illégaux, appelés PUSH BACKS aux frontières extérieurs de l’Europe se font au mépris des droits élémentaires de l’Homme et des Réfugiés.
Dans les enclaves espagnoles de la Ceuta et de Melilla sur la côte d’Afrique du nord, la police frontalière procède régulièrement à une violence inouïe contre les réfugiés et migrants. Celui qui tente de rejoindre une de ces villes espagnoles pour entrer en Europe est déporté immédiatement au Maroc et sans qu’une demande d’asile soit examinée. Lors de ses pratiques il y a encore et toujours des morts et blessés. Mais les victimes sont de fait sans droits et n’ont aucune possibilité de se défendre contre ces excès de violence.

La ECCHR (Centre Européen pour les Droits Constitutionnels et Humains) sonde depuis 2014 les interventions  juridiques possibles pour combattre ces pratiques de refoulement de l’UE  et soutient les victimes des PUSH BACKS juridiquement par des actions individuelles.

Traduction: C.W. et L.J.C.

Textes originaux en anglais:

http://www.ecchr.de/Migration.html

http://www.ecchr.de/about.html

Textes originaux en allemand:

http://www.ecchr.de/Migration_und_Flucht.html

http://www.ecchr.de/ueber_ecchr.html

Textes originaux en espagnol:

http://www.ecchr.de/migracion.html

 http://www.ecchr.de/empresas-y-derechos-humanos.html

01-15.04.15: €œEU-WIDE POLICE OPERATION AMBERLIGHT 2015: WARNING!

TRAVEL WARNING

THE FIRST TWO WEEKS IN APRIL THE EU-WIDE POLICE OPERATION AMBERLIGHT 2015€œ IS TAKING PLACE: NATIONAL AND FRONTEX POLICE FORCES WILL CHASE PEOPLE WITHOUT PAPERS.

ESPECIALLY IN TRAINS, TRAIN STATIONS, ON AIRPORTS, ON HIGHWAYS AND ON INNER-EUROPEAN BORDERS. THEY WANT TO FIND OUT ABOUT MIGRATION ROUTES AND ARREST AS MANY PEOPLE AS POSSIBLE.

PLEASE WARN ALL PEOPLE WITHOUT PAPERS!

NO ONE IS ILLEGAL!

01-15.04.15: €œAMBERLIGHT 2015: UNE OPE‰RATION POLICIÈRE POUR DE‰TECTER LES VOIES DE MIGRATION ET CAPTURER LE NOMBRE LE PLUS HAUT POSSIBLE DE SANS-PAPIERS

AVERTISSEMENT AUX VOYAGEURS

SOUS LE NOM DE €œAMBERLIGHT 2015€, UNE OPE‰RATION POLICIÈRE AURA LIEU DU 1. AU 15. AVRIL DANS L’€™UE ENTIEˆRE.

EN COOPE‰RATION AVEC FRONTEX, DES POLICIERS NATIONAUX VONT CHASSER LES SANS-PAPIERS PENDANT CES DEUX SEMAINES. ILS VEULENT DE‰TECTER LES VOIES DE MIGRATION ET AUSSI CAPTURER LE NOMBRE LE PLUS HAUT POSSIBLE DE SANS-PAPIERS.

S’€™IL VOUS PLAIŽT, PRE‰VENEZ TOUS LES GENS SANS PAPIERS!

IL FAUT S’ATTENDRE À PLUS DE CONTRO”LES SURTOUT DANS LES TRAINS, LES GARES, LES AEROPORTS, SUR LES AUTOROUTES ET AUX FRONTIEˆRES EUROPE‰ENNES  INTERNES.

PERSONNE N’EST ILLE‰GAL!

[The Voice Refugee Forum]: 23.03-16.04.2015: Refugee Tour – Solidarity Call for Civil Disobedience from Refugee Initiative Schwäbisch Gmünd

Keeping Resistance Against Oppression!

“Residenzpflicht still means Apartheid”
“Lager still means elimination”

Leke Aremu, Farook Khan, Raphael Paul, Frankline Ndam, James Ogoloma

Refugee Tour – Solidarity Call for Civil Disobedience from Refugee
Initiative Schwäbisch Gmünd

  • Wuppertal 23.03.,
  • Hamburg 24.03.
  • Erfurt 24.03.
  • Kiel 25.03.
  • Bremen 26.03.
  • Konstanz 01.04.
  • Schwäbisch Gmd 06.03.15
  • Lutherstadt Wittenberg 16.04.2015

1/3 Refugees from Schwäbisch Gmünd on the Move!

PERSECUTED REFUGEE ACTIVIST ON THE MOVE IN ELLWANGEN.

09.03.2015 is the second deadline given for the Activist to report themselves here in Ellwangen Prison.

The Persecuted refugees maintain the stand of NO COMPROMISE TO APARTHEID RESIDENZPFLICHT.

We demand the dropping of all Residenzpflicht charges against Refugees in Germany.

We demand complete abolition of Apartheid Residenzpflicht in German.

JOIN US TO DEMAND THE IMMIDIATE RELEASE OF USMAN G. WHO IS IMPRISONED FOR VIOLATION OF APARTHEID RESIDENZPFLICHT.

Source: http://thevoiceforum.org/node/3886

[Mensch Mensch Mensch e. V.]: Crowdfunding for solidarityproject « Refugee Welcome »/ « Flüchtlinge Willkommen »

 

Crowdfunding:

https://www.betterplace.org/de/projects/25731-fluchtlinge-willkommen

https://www.betterplace.org/de/projects/25731-fluchtlinge-willkommen/donations/new#eft

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https://www.betterplace.org/…/…/25731-fluchtlinge-willkommen

[Mensch Mensch Mensch e. V.]: Initiative solidaire « Bienvenue aux réfugiés » / « Flüchtlinge Willkommen »

Video de Arte en Francais: http://info.arte.tv/de/fluechtlinge-willkommen

Appel aux dons:

https://www.betterplace.org/de/projects/25731-fluchtlinge-willkommen

https://www.betterplace.org/de/projects/25731-fluchtlinge-willkommen/donations/new#eft

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Sa 27.03.2015, Berlin: Kundgebung und Disskusionsverantaltung: Infotour: « Residenzpflicht bedeutet weiterhin Apartheid » – Solidarität mit dem Flüchtlingswiderstand in Schwäbisch Gmünd

Infotour:

« Residenzpflicht bedeutet weiterhin Apartheid »

die von Inhaftierung bedrohten Flüchtlingsaktivisten kommen nach Berlin

Kundgebung und Disskusionsverantaltung

Residenzpflicht bedeutet weiterhin Apartheid

Solidarität mit dem Flüchtlingswiderstand in Schwäbisch Gmünd
Die Infotour der von Inhaftierung bedrohten Flüchtlingsaktivisten kommt nach Berlin

Kundgebung:

am Freitag 27.03.2015 um 14 Uhr

Ort: Tiergartenstr. 15, 10785 Berlin – Landesvertretung Baden Württemberg

Info- und Diskussionsveranstaltung und Essen:
am Freitag, den 27.03.15 um 18.00 Uhr
Ort: Sofra – Treffen und Essen – Köpenickerstr 189, 10997 Berlin – TEK (U-Bahn Schlesisches Tor)

Residenzpflicht bedeutet weiterhin Apartheid

Flüchtlinge aus Schwäbisch Gmünd berichten über ihren zivilen Ungehorsam gegen Freiheitsberaubung, Einschränkung der Bewegungsfreiheit und über die Verfolgung von Flüchtlingen in Deutschland.

Wir sind vor Verfolgung in unseren Heimatländern geflohen, aber die Verfolgung setzt sich hier fort. Schon bevor wir Flüchtlinge in Deutschland ankommen sind, wenn unsere Namen noch nicht einmal bekannt sind, werden wir bereits durch die erzwungene Abnahme unserer Fingerabdrücke an den Grenzen kriminalisiert

Die Flüchtlinge in Schwäbisch-Gmünd begannen ihren politischen Protest im Februar 2014, als sie gegen die Kameraüberwachung in ihrem Lager protestierten.

Im letzten Jahr wurden sie auf dem Weg zu einem Treffen in Jena kontrolliert und bekamen später aufgrund der Verletzung gegen die sogenannte Residenzpflicht Bußgeldbescheide. Da die Flüchtlinge sich weigern, diese zu bezahlen, wurde ihnen mit weiteren Strafen und Erzwingungshaft gedroht.
Solidarität mit den Flüchtlingen in Schwäbisch-Gmünd!

Wir laden ein zu Austausch und Diskussion.
Refugee Tour – Solidarity Call for Civil Disobedience from Refugee

Initiative Schwäbisch Gmünd
Wuppertal 23.03., Hamburg und Erfurt 24.03., Kiel 25.03., Bremen 26.03., Berlin 27.03,15.,Konstanz 01.04., Schwäbisch Gmd 06.03.15, Lutherstadt Wittenberg 16.04.2015

Video: Keeping Resistane Against Oppression!

Grassroots movement and resistance of refugee activists from Schwaebisch Gmuend against residenzpflicht imprisonment
http://thevoiceforum.org/node/3878

Contact to the Refugee Activists on Civil disobedience Farooq Khan
(015218353998 engl/farsi) or Frankline Ndam (015214562677 engl/french)

Refugee Initiative Schwäbisch
Gmünds: https://www.facebook.com/refugeesinitiative

Support and donate for the movement!
The VOICE Refugee Forum

The Voice Refugee Forum in Baden-Württemberg,
Boblingerstr.105, 70199 Stuttgart
Tel.: 017627873832 – Email: thevoice_bdw@yahoo.de
www.thevoiceforum.org

Donation Account:
Förderverein The VOICE e.V.
Sparkasse Göttingen
Kontonummer: 127829
BLZ: 260 500 01
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

Sa 27.03.2015, Berlin: Refugee’s manifestation and networking meeting / discussion in Berlin on 27.03.2015: With Refugees from Schwäebish Gmünd

Refugee’s manifestation in Berlin on 27.03.2015:

Stop Abuse!

Legalize the so Called “tolerated » refugees in Germany!

Stop Destroying Refugees’ Perspectives!

Discussion, networking, meeting and eating in the evening.

Date: 27.03.2015
Time: 2 pm Manifestation / 6 pm Meeting and Eating
Place: Manifestation – Tiergartenstr. 15, 10785 Berlin – Landesvertretung Baden Württemberg

Place:Sofra – MeetingandEating – Köpenickerstr 189, 10997 Berlin – TEK (U-Bahn Schlesischestor)


Refugee Tour – Solidarity Call for Civil Disobedience from Refugee Initiative Schwäbisch Gmünd

Leke Aremu, Farook Khan, Raphael Paul, Frankline Ndam, James Ogoloma
Wuppertal 23.03.15, Hamburg und Erfurt (Demonstration) 24.03.15, Kiel 25.03.15, Bremen 26.03.15, Berlin 27.03.15, Konstanz 01.04.15, Schwäbisch Gmd 06.04.15, Lutherstadt Wittenberg (Demonstration) 16.04.2015

While we await any attempt to force us into imprisonment as we excise civil disobedience against Apartheid “Residenzpflicht”, we shall embark on a Tour all over Germany to damask the repressive policies against Refugees in Germany.

The Tour will serve as a platform for exchange amongst Refugees with a critical view to the 2015 deceptive Asylum “relief” in comprehensive relation to the horrific Asylum “Compromise” of 1993 up to the hypocritical decision of the German Federal Constitutional Court in 2012.

In this tour, refugees will be informed about the “Adverse faces of Germany” enforced through arbitrary powers at different levels, the system of Refugee Isolation and control, the continuous exploitation of Refugees here and beyond the borders of Europe. Their propaganda is built on the grounds of ignorance of a “civilized” society and at the expense of Refugee’s human dignity.

Now is the time to mobilize Refugee’s solidarity and empower networking within our communities through the intimate understanding that we all face the same problems – even though the situations might appear to be different.

Our experiences have confirmed that nothing good can be expected from Imperialist States like Germany except by direct confrontation and scandal.

As your responsibility to support the revolution of the oppressed you should mobilize refugees and organize discussion events in your region. Announce your dates so as to enable us plan our schedule. We will be glad to join you for exchange.

Scheduled Appointments so Far:

Wuppertal :- 23.03.15
Hamburg :- 24.03.15
Erfurt (Demonstration) 24.03.2015, 14 Uhr, Hauptbahnhof

Kiel :- 25.03.15
Bremen :- 26.03.15
Berlin :- 27.03.15
Konstanz :- 01.04.15
Schwäbisch Gmd :- 06.04.15
Lutherstadt Wittenberg (Demonstration) 16.04.2015

Video: Keeping Resistane Against Oppression!

Grassroots movement and resistance of refugee activists from Schwaebisch Gmuend against residenzpflicht imprisonment
http://thevoiceforum.org/node/3878

Contact to the Refugee Activists on Civil disobedience Farooq Khan
(015218353998 engl/farsi) or Frankline Ndam (015214562677 engl/french)

Refugee Initiative Schwäbisch
Gmünds: https://www.facebook.com/refugeesinitiative

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The VOICE Refugee Forum

The Voice Refugee Forum in Baden-Württemberg,
Boblingerstr.105, 70199 Stuttgart
Tel.: 017627873832 – Email: thevoice_bdw@yahoo.de
www.thevoiceforum.org

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