Archives de Catégorie: Einladung zur Treffen

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No-Stress-Tour 2016, first edition

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No Stress Tour Poster

Summer is the time when lots of things are happening in Germany, also in and around Berlin.  People profit of the sun, they become more active and open up. This offers opportunities, particular for refugees, to think of new strategies to build up a better communal life.
For this reason CISPM and Afrique Europe Interact, international networks for emancipation and integration of refugees, are planning a project called „No Stress Tour“, which should take place this summer from July until October.
The aim of the project is to bring refugees and other inhabitants of the city closer to each other and to provide support with regard to the current complex asylum policy.

Despite the willingness of refugees, to open up to other residents and the willingness of other citizens to reach out to refugees, we noted that there are still barriers, based on anxious informations. „Refugees are rapist, suicide assassins or simply undesirables and Germans are historically radical racists“

– this opinion, which is based on individual cases and is used for the electoral game influences the public opinion, causing despotism on one side and stress among others . As the „No Stress Tour“ is primarily organized and planned by persons which are themselves refugees and European citizens, they will also directly or indirectly profit from the benefits the project offers.
Because of its flexibility, the „No Stress Tour“ facilitates the exchange between refugees and other inhabitants of the districts and sensitizes people on issues such as the controversial asylum policy, with special focus on the emancipation of women and children.
To achieve our goal, we will organise weekends full of activities in various refugee camps from July to October, which will be carried out in two camps each month in or around Berlin and Bielefeld.

Invited are in particular refugees, citizens of the concerning districts, doctors and lawyers for refugees, mayors, socially active groups and people with migration background.
The various activities are adressed to all the persons directly concerned.

To the citizens of the districts, to all refugees and particular to all woman and children.
Planned weekend schedule for the „No Stress Tour“:

 Friday:
· soccer: mixed: Neighbours of the Heime/ Refugees
· Exchange concerning ‘Stress’ with families, women and children (with a psycholgist)

 Saturday:
· volleyball: mixed: Women/Men
· Exchange with families, women and children (With an Imam)

 Sunday:
· Music workshops (choir)
· space for children to play
· concert – performances of 5 different groups of artists

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Besides the fact that we want to bring the citizens closer to refugees and at the same time to show refugees that there are people supporting them in their rights, we also want to conscientize and enforce women who particularly live in a difficult situation facing special troubles being women, as well as we want to conscientize children in their right to education.
Due to the participation of the refugees themselves and locals, we expect this poject to be very promising.
But of course the activities which will take place directly in the camps throughout the hole
weekend require financial support.
We hope to establish a good atmosphere between all inhabitants in order to continue and to improve the project in the next years.

Contact us:
no.stress.tour.2016@gmail.com
Facebook:  No Stress Tour

Be part of our Team:
Each Sunday, 16:00-18:00h,
Seminarraum next to Café Kotti, Adalbertstr. 4 (U8 Kottbusser Tor)
Organinised by: The No-Stress Team and supporters

Support us : 

Borderline-europe e.V ;  Bank : Gls Gemeinschaftsbank;  Purpuse : No Stress Tour

IBAN: DE54 4306 0967 4005 7941 02 ;

BIC: GENODEM1GLS

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[Corasol] 14-17.04.2015, Brandenburger Tor, Berlin: Programme de la manifestation permanente à Brandenburger Tor / Mahnwache

Di/Mar/Tu 14.04,2015

  • Poster gestalten mit come & stay
  • 15h Afrique Logique
  • 17h Péguy Takou Ndie liest „Complaintes de l’Exilé »

Mi/Mer/Wed 15.04.2015

  • 15h Cello und Klavier
  • 16h #aufstehen! Filmprojekt gegen Abschiebungen
  • 17h Refugee Club Impulse
  • 18h Klarinette

Do/Jeu/Thu 16.04.2015

  • Ausstellung „Auf gepackten Koffern »
    exposition sur la vie avec la peur d’etre expulsé
  • 14h concert: Geigerzähler (Punk/Folk/Raggae auf der Geige mit Gesang)
  • 18h concert: Afro Revolution (acoustic set)

Fr/Ven/Fri 17.04.2015

  • 17h Dogmatic Loverboyz (romantic pop)
  • 18h Yansn (female HipHop)

http://corasol.blogsport.de

[Schulstreik gegen die Asylgesetzverschärfung] 24.04.2015, 11Uhr, Alexanderplatz/ Rotes Rathaus, Berlin:

Schulstreik gegen die Asylgesetzverschärfung

Freitag, 24. April 2015, 11 Uhr

Alexanderplatz/ Rotes Rathaus

Liebe antirassistisch Aktive,

wir, das Refugee Schul- und Unistreikbündnis Berlin, planen für Freitag,
den 24.4.15 einen Schulstreik gegen die bevorstehende Verschärfung der
Asylgesetze, an diesem Tag wird die zweite Lesung des Gesetzentwurfes im
Bundestag stattfinden. Wir würden uns freuen, wenn ihr/Sie uns dabei
unterstützt/unterstützen!

Konkret könntet ihr/ könnten Sie:

  • über Emailverteiler den Schulstreik bekannt machen/ die Bitte um
    Unterstützung weiterverbreiten
  • den Kurzaufruf unterzeichnen
  • uns finanziell unterstützen (Spendenkonto siehe unten)
  • Technik o.Ä. zur Verfügung stellen
  • Flyer verteilen, plakatieren
  • am Vorbereitungstreffens teilnehmen
    etc.

Gern könnt ihr/ können Sie uns auch eine Email schreiben, welche weitere
Unterstützung ihr euch/ Sie sich vorstellen könnt/ können oder
persönlich vorbei kommen.

Wir treffen uns immer mittwochs um 18 Uhr in  der Admiralstraße 17 in 10999 Berlin (Kreuzberg, Nähe U-Bhf. Kottbusser  Tor), dort gibt es auch das Mobilisierungsmaterial (Flyer, Plakate, Sticker).

Wir benötigen dringend Spenden!

Spendenkonto:
Inhaber: M. Fischer
BLZ: 100 800 00 (Commerzbank)
Nummer: 832 588 1600
Kennwort: RSUS

Refugee Schul- und Unistreikbündnis Berlin

Kontakt: schulstreik-berlin [at] riseup.net

www.refugeeschulstreik.wordpress.com
www.facebook.com/refugeeschulstreikberlin

Kurzaufruf:
Schulstreik,

Freitag, 24. April 2015, 11 Uhr

Alexanderplatz/ Rotes
Rathaus

Unsere Freunde bleiben hier!
Schulstreik gegen Rassismus und Abschiebungen
Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall!

Die Flüchtlingsströme nehmen deutlich zu. Denn immer mehr Gründe
zwingen Menschen in allen Teilen der Welt ihr Zuhause zu verlassen und
sich auf den Weg nach Europa zu machen. Die EU reagiert auf diese
Entwicklung mit einer immer stärkeren und militärischeren Sicherung und
Abschottung der Außengrenzen und indem sie die Rechte derer, die die
geographischen und politischen Grenzen unter Einsatz ihres Lebens
überwinden konnten, durch institutionellen Rassismus drastisch
einschränkt. Doch nicht nur, dass der Staat die Geflüchteten schikaniert
und sie zwingt in unmenschlichen Unterkünften zu wohnen, auch die medial
oft gepriesene, sogenannte „deutsche Willkommenskultur“ sieht in der
Realität deutlich anders aus: Zu Tausenden hetzen die wachsenden rechten
Bewegungen wie PEGIDA und HoGeSa auf der Straße gegen Geflüchtete und
Nicht-Weiße, ihr Pendant, die AfD, in den Parlamenten. Zwar haben sich
alle bürgerlichen Parteien antirassistisch inszeniert und öffentlich von
PEGIDA und ihrer Hetze distanziert, machen jedoch in der Praxis das
genaue Gegenteil und haben die nächsten drastischen
Asylgesetzverschärfungen schon längst auf den Weg gebracht. Diese sehen
unter anderem eine massive Ausweitung der Abschiebehaft und eine
deutlich gesteigerte Zahl von Abschiebungen vor. Die entscheidende
Lesung für diese Verschärfungen findet am Freitag, den 24. April 2015 im
Bundestag statt. Wir aber wollen eine Gesellschaft, die sich an den
Bedürfnissen der Menschen orientiert und in der diese solidarisch
zusammenleben. Deswegen wollen wir, Schüler*innen und Studierende, an
diesem Tag streiken, und statt in die Schule oder Uni auf die Straße
gehen und gegen die Verschärfungen der Asylgesetze sowie jede Form von
Rassismus, ob auf der Straße oder in den Parlamenten protestieren!

Asylgesetzverschärfung stoppen!
Kein Fußbreit für Pegida und Nazis!
Lager abschaffen!
Volle Staatsbürgerrechte für Geflüchtete!

Refugee Schul- und Unistreikbündnis Berlin

Refugeeschulstreik.wordpress.com
facebook.com/refugeeschulstreikberlin

Kontakt: schulstreik-berlin [at] riseup.net

Sa 27.03.2015, Berlin: Kundgebung und Disskusionsverantaltung: Infotour: « Residenzpflicht bedeutet weiterhin Apartheid » – Solidarität mit dem Flüchtlingswiderstand in Schwäbisch Gmünd

Infotour:

« Residenzpflicht bedeutet weiterhin Apartheid »

die von Inhaftierung bedrohten Flüchtlingsaktivisten kommen nach Berlin

Kundgebung und Disskusionsverantaltung

Residenzpflicht bedeutet weiterhin Apartheid

Solidarität mit dem Flüchtlingswiderstand in Schwäbisch Gmünd
Die Infotour der von Inhaftierung bedrohten Flüchtlingsaktivisten kommt nach Berlin

Kundgebung:

am Freitag 27.03.2015 um 14 Uhr

Ort: Tiergartenstr. 15, 10785 Berlin – Landesvertretung Baden Württemberg

Info- und Diskussionsveranstaltung und Essen:
am Freitag, den 27.03.15 um 18.00 Uhr
Ort: Sofra – Treffen und Essen – Köpenickerstr 189, 10997 Berlin – TEK (U-Bahn Schlesisches Tor)

Residenzpflicht bedeutet weiterhin Apartheid

Flüchtlinge aus Schwäbisch Gmünd berichten über ihren zivilen Ungehorsam gegen Freiheitsberaubung, Einschränkung der Bewegungsfreiheit und über die Verfolgung von Flüchtlingen in Deutschland.

Wir sind vor Verfolgung in unseren Heimatländern geflohen, aber die Verfolgung setzt sich hier fort. Schon bevor wir Flüchtlinge in Deutschland ankommen sind, wenn unsere Namen noch nicht einmal bekannt sind, werden wir bereits durch die erzwungene Abnahme unserer Fingerabdrücke an den Grenzen kriminalisiert

Die Flüchtlinge in Schwäbisch-Gmünd begannen ihren politischen Protest im Februar 2014, als sie gegen die Kameraüberwachung in ihrem Lager protestierten.

Im letzten Jahr wurden sie auf dem Weg zu einem Treffen in Jena kontrolliert und bekamen später aufgrund der Verletzung gegen die sogenannte Residenzpflicht Bußgeldbescheide. Da die Flüchtlinge sich weigern, diese zu bezahlen, wurde ihnen mit weiteren Strafen und Erzwingungshaft gedroht.
Solidarität mit den Flüchtlingen in Schwäbisch-Gmünd!

Wir laden ein zu Austausch und Diskussion.
Refugee Tour – Solidarity Call for Civil Disobedience from Refugee

Initiative Schwäbisch Gmünd
Wuppertal 23.03., Hamburg und Erfurt 24.03., Kiel 25.03., Bremen 26.03., Berlin 27.03,15.,Konstanz 01.04., Schwäbisch Gmd 06.03.15, Lutherstadt Wittenberg 16.04.2015

Video: Keeping Resistane Against Oppression!

Grassroots movement and resistance of refugee activists from Schwaebisch Gmuend against residenzpflicht imprisonment
http://thevoiceforum.org/node/3878

Contact to the Refugee Activists on Civil disobedience Farooq Khan
(015218353998 engl/farsi) or Frankline Ndam (015214562677 engl/french)

Refugee Initiative Schwäbisch
Gmünds: https://www.facebook.com/refugeesinitiative

Support and donate for the movement!
The VOICE Refugee Forum

The Voice Refugee Forum in Baden-Württemberg,
Boblingerstr.105, 70199 Stuttgart
Tel.: 017627873832 – Email: thevoice_bdw@yahoo.de
www.thevoiceforum.org

Donation Account:
Förderverein The VOICE e.V.
Sparkasse Göttingen
Kontonummer: 127829
BLZ: 260 500 01
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

[Come Together] Mo 23.03.2015 19Uhr: Einladung zum Bündnistreffen « Asylrechtsverschärfung stoppen! Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht »

Mögliche Erstunterzeichner_innen sowie Unterstützer_innen bitte bis 24.03. abends an: 

kontakt@asylrechtsverschaerfung-stoppen.de

+++bitte weiterleiten+++

Einladung zum Bündnistreffen « Asylrechtsverschärfung stoppen!
Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht »

Aus diesem Grund laden wir alle Berliner Gruppen

am Montag den 23.03.

um 19 Uhr ins ND-Gebäude, Seminarraum 7. Zu einem großen Bündnistreffen ein, um zu besprechen, was wir tun und wie wir uns gegenseitig unterstützen können.

Nach der erfolgreichen Ausweitung der sicheren Drittstaatenregelung im
Herbst 2014 plant die Bundesregierung im Frühjahr 2015 eine weitere
Verschärfung des Asylrechts. Fast sieht es so aus, als würde die
Politik den Forderungen der rassistischen PEGIDA Demonstrationen Folge
leisten, steht eine zugespitzte Abschieberegelungen im Mittelpunkt des
Gesetzentwurfes.

Schneller, härter und konsequentere soll in Zukunft die Ausweisung und
Rückführung von Geflüchteten vonstatten gehen, deren Asylanträge als
„offensichtlich unbegründet“ eingestuft werden oder die über ein
sicheres Drittland eingereist sind, im Mittelpunkt des neuen
Gesetzentwurfes. So sollen Personen, bei denen konkrete Anhaltspunkte
für eine Fluchtgefahr festgestellt werden, in Abschiebehaft genommen
werden können, wobei die Liste der Anhaltspunkte so umfangreich
ausgefallen ist, dass fast alle Geflüchteten automatisch dagegen
verstoßen „müssen“, wenn sie nach Deutschland gelangen. Kritiker_innen
des Entwurfs sprechen in diesem Zusammenhang dann auch davon, dass die
neuen Regelungen zur Abschiebungshaft wie ein „Inhaftierungsprogramm“
für Asylsuchende wirken können.

Dass im Gegenzug „die Rechtsstellung“ derjenigen gestärkt wird, „die
auch ohne einen rechtmäßigen Aufenthalt anerkennenswerte
Integrationsleistungen erbracht haben“, wie Innenminister de Maiziere
betonte, ist in diesem Zusammenhang nur ein schwacher Trost. Dass
langjährige Geduldete, die oftmals schon seit mehreren Jahren oder
Jahrzehnten in Flüchtlingsunterkünften ihr Dasein fristen, endlich
einen dauerhaften Aufenthaltsstatus bekommen, sollte eine
Selbstverständlichkeit sein. Im Gegenzug all jene, als ungebetene
Gäste abzuschieben, die nicht auf dem Luftweg nach Deutschland
gelangen oder als sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge verunglimpft
werden, ist eine Unverfrorenheit, die es zu verhindern gilt.

Aus diesem Grund planen wir eine Kampagne und eine bundesweite
Aktionswoche, mit der wir uns gegen den Gesetzentwurf wenden, der am
06.03. und 24.04.2015 im Bundestag debattiert wird und der am
12.06.2015 im Bundesrat beraten wird, bevor er im Juni 2015 in Kraft
treten soll.

In der Aktionswoche wollen wir u.a. am 18.04.2015 auf dem Berliner
Oranienplatz eine Kundgebung abhalten, bei der auch zahlreiche
musikalische Gäste wie Peter Fox, Irie Revoltes oder Aninational
Embassy auftreten werden. Damit wollen wir eine Öffentlichkeit
erreichen, die über die Szenegrenzen hinausgeht und dazu beiträgt den
Druck auf die Regierenden zu erhöhen. Weiterhin ist geplant kurz vor
der zweiten Lesung noch einmal eine größere Demonstration in Berlin zu
organisieren. Wir hoffen, dass wir so eine Dynamik kreieren, in der
sich viele Gruppen und Menschen mit ihren Aktionsformen einbringen
werden.

Wir rufen dazu auf, dieses Gesetz mit allen zur Verfügung stehenden
Maßnahmen zu verhindern. Macht mit! Seid kreativ! Mischt Euch ein!
Lasst nichts, aber auch gar nichts unversucht!

Aus diesem Grund laden wir alle Berliner Gruppen am Montag den 23.03.
um 19 Uhr ins ND-Gebäude, Seminarraum 7. Zu einem großen
Bündnistreffen ein, um zu besprechen, was wir tun und wie wir uns
gegenseitig unterstützen können.

Sagt Nein zu den unmenschlichen und rassistischen Plänen der
Bundesregierung. Sagt Nein zum „Gesetzentwurf zur Neubestimmung des
Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“.

Dieser Gesetzentwurf ist abzulehnen! Mit allen notwendigen Mitteln.

[Come Together]: Mo 23.03.2015 19Uhr: Einladung zu einem großen Bündnistreffen

Aus diesem Grund laden wir alle Berliner Gruppen am Montag den 23.03. um 19 Uhr ins ND-Gebäude, Seminarraum 7. Zu einem großen Bündnistreffen ein, um zu besprechen, was wir tun und wie wir uns gegenseitig unterstützen können.

[Come Together]: Mo 09.03.15 19H, Berlin : Einladung zum Bündnistreffen für die Aktionswoche – You can’t evict a movement! – Nein zur Verschärfung des Asylrechts!

Einladung zum Bündnistreffen für die Aktionswoche

You can’t evict a movement!

Nein zur Verschärfung des Asylrechts!

Nach der erfolgreichen Ausweitung der sicheren Drittstaatenregelung im Herbst 2014 plant die Bundesregierung im Frühjahr 2015 eine weitere Verschärfung des Asylrechts. Fast sieht es so aus, als würde die Politik den Forderungen der rassistischen PEGIDA Demonstrationen Folge leisten, steht eine zugespitzte Abschieberegelungen im Mittelpunkt des Gesetzentwurfes.

Schneller, härter und konsequentere soll in Zukunft die Ausweisung und Rückführung von Geflüchteten vonstatten gehen, deren Asylanträge als „offensichtlich unbegründet“ eingestuft werden oder die über ein sicheres Drittland eingereist sind, im Mittelpunkt des neuen Gesetzentwurfes. So sollen Personen, bei denen konkrete Anhaltspunkte für eine Fluchtgefahr festgestellt werden, in Abschiebehaft genommen werden können, wobei die Liste der Anhaltspunkte so umfangreich ausgefallen ist, dass fast alle Geflüchteten automatisch dagegen verstoßen „müssen“, wenn sie nach Deutschland gelangen. Kritiker_innen des Entwurfs sprechen in diesem Zusammenhang dann auch davon, dass die neuen Regelungen zur Abschiebungshaft wie ein „Inhaftierungsprogramm“ für Asylsuchende wirken können.

Dass im Gegenzug „die Rechtstellung“ derjenigen gestärkt wird, „die auch ohne einen rechtmäßigen Aufenthalt anerkennenswerte Integrationsleistungen erbracht haben“, wie Innenminister de Maiziere betonte, ist in diesem Zusammenhang nur ein schwacher Trost. Dass langjährige Geduldete, die oftmals schon seit mehreren Jahren oder Jahrzehnten in Flüchtlingsunterkünften ihr Dasein fristen, endlich einen dauerhaften Aufenthaltsstatus bekommen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Im Gegenzug all jene, als ungebetene Gäste abzuschieben, die nicht auf dem Luftweg nach Deutschland gelangen oder als sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge verunglimpft werden, ist eine Unverfrorenheit, die es zu verhindern gilt.

Aus diesem Grund planen wir eine Bundesweite Kampagne und Aktionswoche, mit der wir uns gegen den Gesetzentwurf wenden, der am 06.03. und 24.04.2015 im Bundestag debattiert wird und der am 12.06.2015 im Bundesrat beraten wird, bevor er im Juni 2015 in Kraft treten soll. Mit einer großen Kundgebung am 18.04.2015 auf dem Berliner Oranienplatz, bei der auch zahlreiche musikalische Gäste wie Peter Fox, Irie Revoltes oder Aninational Embassy auftreten werden, wollen wir den Auftakt für eine bundesweite Aktionswoche machen, die dazu beiträgt den Druck auf die Regierenden zu erhöhen. Wir rufen dazu auf, dieses Gesetz mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen zu verhindern.

Macht mit! Seid kreativ! Mischt Euch ein! Lasst nichts, aber auch gar nichts unversucht!

Aus diesem Grund laden wir alle für

Montag den 09.03. um 19 Uhr

bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Franz-Mehring- Platz 1, Nähe Ostbahnhof) Semiarraum 2.

Zu einem großen Bündnistreffen ein, um zu besprechen, was wir tun und wie wir uns gegenseitig unterstützen können.

Sagt Nein zu den unmenschlichen und rassistischen Plänen der Bundesregierung. Sagt Nein zum „Gesetzentwurf zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“.

Dieser Gesetzentwurf ist abzulehnen! Mit allen notwendigen Mitteln.

[CISPM Berlin] 02.11.2014, 18H, Fuldastr. 12, Berlin: Nächstes Treffen des CISMP

2.11.2014 

18h

Fuldastr. 12